Die Möllner Briefe

Regisseurin Martina Priessner (2. v.l.) wurde auf der Berlinale 2025 für ihren Film "Die Möllner Briefe" von den Amnesty-Jury-Mitgliedern Soleen Yusef, Florence Kasumba und Myriam Vitovec mit dem Amnesty-Filmpreis ausgezeichnet (22. Februar 2025).  

Beitragsbild: © Amnesty International, Foto: Natalia Bronny

Am Do 22.1.26 um 20 Uhr im Kino Lumière, Göttingen

Der preisgekrönte Dokumentarfilm „Die Möllner Briefe“ erinnert an die rassistischen Brandanschläge von Mölln 1992, bei denen drei Menschen ermordet wurden. Im Mittelpunkt steht der Überlebende İbrahim Arslan, der als Kind seine Schwester, seinen Cousin und seine Großmutter verlor. Hunderte von Solidaritätsbriefen wurden damals an die Stadt Mölln geschickt, diese wurden jedoch nie an die Opfer weiter geleitet, sondern lagen unbeachtet im Stadtarchiv. Der Film folgt Ibrahim Arslan bei der Entdeckung dieser Briefe.
Im Anschluss steht ein Filmbeteiligter für ein Nachgespräch zur Verfügung.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe des Bündnisses zum Gedenken an die Opfer des NS und in Kooperation mit dem Bildungswerk ver.di und der Amnesty International Stadtgruppe Göttingen statt.

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11. Januar 2026